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BKW Wasserkraftwerk Mühleberg

Das Wasserkraftwerk befindet sich bei dem Ort Mühleberg in der Schweiz westlich von Bern am östlichen Ende des Wohlensees. Die Aare wurde durch den Bau des Stauwehres für das Kraftwerk zum Wohlensee aufgestaut. Die Staumauer hat eine Länge von 240 Metern und eine Höhe von 35 Metern und der schmale See hat bei einer Länge von 8 km nur eine maximale Breite von rund 700 m. Im Jahre 1917 begann der Bau des Kraftwerks bevor es 1920 in Betrieb gegangen war. In den Jahren 1966-74 wurde das Kraftwerk saniert und um eine Turbine erweitert.

Technische Daten des Kraftwerks:
Installierte Leistung: 45 MW
Maschinen: 6x Francisturbinen, 1x Kaplanturbine
Gefälle: 20m
Nutzwassermenge: 300 cbm/s

Das Wehr und die Wehrbrücke wurden in den Jahren 2004 bis 2006 vollständig erneuert.

Quelle:
Flyer/Besucherinformation der BKW FMB Energie AG

Kraftwerk Dortmund

Das Kraftwerk Dortmund wurde bereits im Jahre 1897 erbaut und diente als erstes Kraftwerk der Energieversorgung des Ruhrgebietes. Zunächst dienten hier vier Dampfmaschinen der Stromerzeugung. Im Jahre 1912/13 wurde das Schalt- und Akkumulatorengebäude und kurz vor dem zweiten Weltkrieg das Maschinenhaus und das Kesselhaus neu erbaut und die Anlagen modernisiert. Seit 1967 wird das Kraftwerk mit Erdgas betrieben.
(Quelle: www.route-industriekultur.de)

Das unter Denkmalschutz stehende Kraftwerk liegt im Zentrum der Stadt Dortmund und wird von der RWE Power AG betrieben. In Pressemitteilungen teilte die RWE Power AG mit, dass 3 Gebäude des Kraftwerkes zum Teil seit 25 Jahren nicht mehr genutzt werden und aus technischen und wirtschaftlichen Gründen auch nicht mehr genutzt werden können. Daher werden das achtstöckige Kesselhaus, das Maschinenhaus und das Schaltanlagengebäude im Jahre 2010 abgerissen.

Das auf dem gleichen Gelände und in Betrieb befindliche Heizkraftwerk soll erhalten bleiben.
(Quelle: www.rwe.com)

Bei meinem Besuch im Mai 2010 hatte der Abriss eines der Gebäude bereits begonnen.

Pont du Gard

Im Süden Frankreichs, nahe der Ortschaft Remoulins, liegt der Pont du Gard. Die sehr gut erhaltene römische Aquäduktbrücke überquert dort den Fluss Gardon. Das 49 Meter hohe antike Bauwerk ist Teil eines 50 km langen Aquädukts, das den römischen Ort Nemausus (Nimes) und seine 20.000 Einwohner mit Wasser aus den Quellen bei Uzes versorgen sollte. Um Nemausus mit der Wasserleitung zu erreichen, konnte wegen der zu überwindenden Höhenunterschiede kein direkter Weg gewählt werden. Auf seiner gesamten Länge hat das Aquädukt nur ein Gefälle von insgesamt 12 Metern.

Zwischenzeitlich wurde der Pont du Gard auch als Straßenbrücke genutzt. Heute ist dies nicht mehr möglich. Seit dem Jahre 1985 zählt die Brücke zum Unesco Weltkulturerbe und es wurden mittlerweile in der Nähe Parkplätze und ein Museum errichtet. Bei meinem Besuch im Jahre 1988 war es noch möglich, das Bauwerk zu Fuß über die steinernen Abdeckplatten der oben gelegenen Wasserleitung zu überqueren. Die folgenden Bilder sind Scans von Dias, die damals entstanden sind.

Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier

Die Stadt Trier wurde bereits im Jahre 16 v. Chr. von den Römern unter Kaiser Augustus unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet und gilt daher als die älteste Stadt Deutschlands. Die Dichte und die bauliche Qualität der noch heute erhaltenen römischen Baudenkmäler waren der Grund, diese 1986 zusammen mit den daraus hervorgegangenen christlichen Nachfolgebauten in die Liste der Unesco Weltkulturerbestätten mit aufzunehmen.

Der Könisweg und die Altstadt von Krakau

Der sogenannte Königsweg verläuft von der Barbakane bis hinauf auf den Wawel. Die gesamte Altstadt wird durchquert und man befindet sich inmitten des von der UNESCO geschützten Weltkulturerbes. Eine Fülle historischer Bauwerke und Kirchen befindet sich in der historischen Altstadt die den zentralen Marktplatz umgibt.

Der Wawel in Krakau

Die Burganlage des Wawel liegt auf einem Hügel über Krakau und ist die Residenz der ehemaligen Könige Krakaus. Die Grundsteinlegung für die Kathedrale war bereits im Jahre 1020. Bis heute wurde Sie an gleicher Stelle danach allerdings zweimal neu errichtet. In ihrem Inneren befinden sich die Gräber der polnischen Könige. Das heutige Königsschloß stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert. Nach zwischenzeitlichen Zerstörungen wurde es im 20. Jahrhundert restauriert. Der Wawel ist von Befestigungsanlagen und Türmen umschlossen, die zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert errichtet wurden. Das Königsschloß auf dem Wawel ist Teil des Weltkulturerbes von Krakau auf der Liste der UNESCO.

Das alte jüdische Viertel Kazimierz in Krakau

Die polnische Stadt Krakau ist in Kriegszeiten weitgehend von größeren Zerstörungen verschont geblieben. Die historischen Viertel wie die Altstadt um den Marktplatz oder das alte jüdische Viertel Kazimierz strahlen bis heute eine besondere altertümliche Atmosphäre aus. Die enorme Fülle von geschichtsträchtigen Bauwerken wie z. B. das Könisschloß auf dem Wawel wurden durch die Aufnahme der gesamten Altstadt in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes honoriert.

Kazimierz wurde ursprünglich 1335 als selbständige Stadt von Kazimierz dem Großen gegründet. Im 15. Jahrhundert wurden auf Anweisung des Königs Jan Olbracht die Krakauer Juden dorthin umgesiedelt. 1791 verlor Kazimierz die Sebständigkeit und wurde zu Krakau eingegliedert. Im Laufe der Zeit entwickelte sich hier ein gutes Beispiel für das friedvolle Zusammenleben von Christen und Juden das erst durch die Nationalsozialisten zerstört wurde.

Franziskanerkirche in Krakau

Die Franziskanerkirche wurde bereits im 13 Jhd. erbaut. Nach zwischenzeitlichen Zerstörungen der Kirche durch Krieg und Feuer erhielt der Innenraum seine heutige Gestalt durch Stanislaw Wyspianski (1869-1907). In der Zeit um 1900 schuf er blumige Wandmalereien mit Jugendstilelementen sowie eine Reihe von Buntglasfenstern die die vier Elemente sowie den Heiligen Franziskus als Motiv haben.

Bóg Ojciec – Stan sie! – “Gottvater – Werde!”
Das bekannteste und sehenswerteste Bleiglasfenster von Wyspianski befindet sich über dem Haupteingang der Kirche. Es zeigt den Herrn, der sich über das kosmische Chaos erhebt, bei der Erschaffung der Welt.

Der Kreuzgang verbindet das Kloster mit der Kirche. Hier findet man Portraits der Krakauer Bischöfe bis zurück ins 15. Jhd. sowie Bildnisse von verdienten Ordensmitgliedern.

Stiftskirche Maria in der Not

Die Stiftskirche Maria in der Not wurde durch die Essener Fürstäbtissin Schwanhild im Jahre 1073 auf dem Stoppenberg, der heute zu Essen gehört, erbauen lassen. Die Kirche wurde als Nikolauskapelle im Jahre 1074 von Erzbischof Anno II. geweiht.

Bei dem Kirchengebäude handelt es sich um eine dreischiffige Pfeilerbasilika aus Ruhrsandstein in romanischem Stil. Im Westen wurde der Kirchenbau um eine Nonnenempore erweitert.

Die Stiftskirche ist die Grabeskirche des Domherrn Franz Ferdinand von Wenge aus Münster, dem Gründer der St. Antoni-Hütte in Oberhausen-Osterfeld (1741-1758). Der Bau der St.-Antony-Hütte markiert den Beginn der Entwicklung der Ruhrindustrie.

1965 wurde in direkter Nachbarschaft ein Nonnenkloster des Ordens der unbeschuhten Karmelitinnen „Maria in der Not“ gegründet. Hinter Mauern verborgen befindet sich der Klostergarten und auch eine Hostienbäckerei wird von den Schwestern betrieben.

(Quelle: Informationstafel an der Kirche)

Die alte Inselkirche auf Spiekeroog

Die Alte Inselkirche auf Spiekeroog wurde bereits im Jahre 1696 erbaut und ist damit die älteste Kirche der ostfriesischen Inseln. Die mittelalterliche hölzerne Pietà soll von einem im Jahre 1588 nach einer Seeschlacht gegen England vor Spiekeroog gestrandeten Flaggschiff der spanischen Armada stammen. Die stimmungsvolle kleine Kirche wird außerhalb der Urlaubssaison bis heute für regelmäßige Gottesdienste und von den Insulanern gerne auch für Trauungen genutzt. Zur Urlaubszeit steht zusätzlich bereits seit dem Jahre 1961 mit der neuen Inselkirche der evangelisch-lutherischen Gemeinde ein größeres Gotteshaus zur Verfügung.

Herbst 2002