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New York City

Ansichten aus der Weltstadt schlechthin…

Die Freiheitsstatue am Tor zur “Neuen Welt”

Jeder Besucher von New York City möchte wohl zumindest einmal ihr wohl bekanntestes Wahrzeichen, die Freiheitsstatue, zu Gesicht bekommen. Seit dem Jahre 1984 befindet sie sich auch auf der Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO. Die rund 46 Meter hohe Statue steht laut UNESCO u. a. für „Ideale wie Freiheit, Frieden, Menschenrechte, Abschaffung der Sklaverei und Demokratie“.

Die Statue befindet sich auf Liberty Island im New Yorker Hafen und ist ein Geschenk des französischen Volkes an die Vereinigten Staaten als Denkmal an ihre Unabhängigkeit. Sie wurde am 28. Oktober 1886 eingeweiht.

Aufgrund ihrer Bauweise, arbeiteten der Künstler Frédéric Auguste Bartholdi als Bildhauer des kupfernen Aussenmantels und Gustave Eiffel, der das stählerne Tragwerk im Inneren konstruierte, sehr eng zusammen. In ihrer Symbolkraft steht das Kunstwerk noch heute für den amerikanischen Traum am Eingang zur „Neuen Welt“.

Historische Hansestadt Lübeck

Der historische Stadtkern von Lübeck befindet sich seit 1987 auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes. In besonders großem Maße repräsentiert der bis heute erhaltene Stadtkern die historische Bedeutung der Hanse. Grob gesagt, sind die Teile der Altstadt, die nicht während des 2. Weltkriegs durch Luftangriffe zerstört worden sind, in das Weltkulturerbe mit einbezogen. So z. B. historische Gebäude wie das Holstentor, die historischen Salzspeicher, Sakralbauten sowie die Bauten aus der Zeit der sog. Backsteingotik.

Schwebefähre in Rendsburg

Die Schwebefähre in Rendsburg überquert den Nord-Ostsee-Kanal und verbindet damit die Gemeinde Osterrönfeld mit der Stadt Rendsburg. Die Gondel hängt mit Stahlseilen an dem Antrieb auf Schienen unterhalb der Eisenbahnstrecke der Rendsburger Hochbrücke und wird elektrisch betrieben. Die Fähre überquert in der Regel viertelstündlich den Kanal und kann dabei bis zu vier PKWs sowie Fahrradfahrer und Fußgänger befördern. Der Schiffsverkehr hat jedoch Vorrang vor dem Fährbetrieb. Die Brücke hat eine Höhe von 42 Metern, so dass auch sehr hohe Schiffe die Brücke passieren können. Die Schwebefähre ist seit Fertigstellung der Brücke im Jahre 1913 in Betrieb und steht heute unter Denkmalschutz.

Historische Altstadt von Wismar

Die historische Altstadt von Wismar wurde im Jahre 2002 zusammen mit der Altstadt von Stralsund in die Welterbeliste der Unesco mit aufgenommen. Im 14. und 15 Jahrhundert war Wismar ein wichtiges Seehandelszentrum der Hanse. Die noch heute erhaltenen Zeugnisse dieser Zeit wie z.B. der alte Hafen, der Markt mit dem Rathaus sowie die mittelalterlichen Bürgerhäuser und die Sakralbauten in Backsteinarchitektur zeichnen Wismar als bedeutendes noch heute erhaltenes Zeugnis der Hanse aus.

Das Bremer Rathaus und Rolandstatue

Das Bremer Rathaus (1405-1408) und die vor dem Rathaus befindliche 5,50 m hohe Rolandstatue (1404) zählen seit dem Jahre 2004 zum Unesco Weltkulturerbe. Bremen gehörte seit dem Jahre 1358 der Hanse an. Rathaus und Rolandstatue gelten als Sinnbild für die Entwicklung von Autonomie und Marktrechten.

Skogskyrkogården

Skogskyrkogården ist eine Friedhofsanlage im Süden Stockholms, die wegen ihrer gelungenen Gestaltung und des Einklangs natürlicher Landschaftsformen mit Gebäuden und Grabfeldern, im Jahre 1994 auf die Liste des Unesco Welkulturerbes aufgenommen worden ist. Die Gestaltung des Friedhofs gilt als Vorbild für viele weitere weltweit.

Im Jahre 1914 gewannen die Architekten Erik Gunnar Asplund und Sigurd Lewerentz einen internationalen Wettbewerb um die Gestaltung des Friedhofes auf einem Brachgelände im Süden Stockholms das vormals aus Kiesgruben mit Kiefernbewuchs bestanden hat. Laut Vorgabe des Wettbewerbs wurde von Asplund und Lewerentz der Friedhof mit seinen notwendigen Bauten und Wegen soweit wie möglich in die vorhandene Landschaftsformation eingepasst. Die endgültige Fertigstellung in seiner heutigen Form wurde im Jahre 1940 erreicht. Im gleichen Jahr starb Gunnar Asplund, der sodann auf dem von ihm selbst gestalteten Friedhof beigesetzt worden ist.

Doppel-Hebewerk Lüneburg bei Scharnebeck

Das Schiffshebewerk liegt am Elbe-Seitenkanal bei Scharnebeck nordöstlich von Lüneburg. Es besteht aus zwei voneinander unabhängig arbeitenden Senkrecht-Hebewerken mit Gegengewichten. Der Antrieb erfolgt über Zahnstangen, an denen sich die beiden Tröge auf und ab bewegen. Unabhängig von dem Antrieb werden die Tröge durch jeweils vier Führungsspindeln gesichert. Die Hubhöhe beträgt etwa 38 Meter. Das Hebewerk wurde am 5.12.1975 in Betrieb genommen während die Kanal-Freigabe am 15.06.1976 erfolgte. Besonders hervorstechend ist die klare und elegante Stahlbeton-Architektur der Türme des Hebewerks in der es sich von der Stahlbauweise anderer Hebewerke deutlich unterscheidet.

Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair

Das Kloster in liegt in 1240 Metern Höhe im Val Müstair in der Schweiz. Es wurde im 8. Jh. von Kaiser Karl dem Großen gegründet und gilt auch als Ursprung des Ortes Müstair. Im Innern der Klosterkirche befinden sich originale Fresken aus der Entstehungszeit des Klosters die Szenen aus dem Buch Davids und dem Leben Jesu Christi darstellen. Nachdem die Fresken zeitweise übermalt worden waren, wurden sie Ende des 19. Jh. wiederentdeckt und freigelegt. Seit dem Jahre 1983 befindet sich die Klosteranlage auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes.

Hotel Paradiso del Cevedale

Auf einer Wanderung im Martelltal in Südtirol erreichte ich in 2160 Metern ü.d.M. inmitten wilder Natur eine verfallene Ruine, die offensichtlich einmal ein Hotel beherbergt hat. Das Gebäude ist nicht mehr durch öffentliche Straßen erschlossen, erweckte auf mich aber aufgrund des recht modernen Baustils zunächst den Anschein, als sei es in jüngeren Zeiten entstanden. Für den schlechten Zustand des Gebäudes hielt ich zunächst das raue Bergklima verantwortlich. Bei meiner anschließenden Recherche im Internet stellte sich heraus, dass es sich um das bereits im Jahre 1936 erbaute Hotel Paradiso del Cevedale handelte. Es warb bereits damals in seiner Hotelbroschüre mit Zentralheizung, elektrischem Licht, Wannen- und Duschbädern und fließend warmem Wasser. Das ehemalige Luxushotel mit 160 Betten wurde seit dem Jahre 1955 dem Verfall preisgegeben.