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Mittelalterliche Glockentürme in Flandern und Wallonien

Im Jahre 1999 wurden 24 flämische und 6 wallonische Glockentürme, im Flämischen Belfried genannt, in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Im Jahre 2005 wurde die Liste um einen Glockenturm in Wallonien und 23 Türme in Nordfrankreich erweitert.

Neben den Kirchtürmen und den Bergfrieden, den Haupttürmen mittelalterlicher Burgen, bestimmten die Belfriede als weit sichtbare Landmarken das Landschaftsbild. Sie waren oft Bestandteil des Rathauses und sie dienten neben der regelmäßigen “Zeitansage” oft auch als Wachturm, Stadtarchiv oder Gefängnis.

Die Glockentürme liegen über ganz Belgien und über eine ebenso große Fläche von Frankreich verstreut, daher zeige ich an dieser Stelle zunächst nur 3 Beispiele dieser Türme.

Glockenturm von Binche

Glockenturm von Binche

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Belfried von Binche

Der Glockenturm ist hier Bestandteil des Rathauses. Es wurde im 14. Jahrhundert im Renaissancestil erbaut. Im 18. Jahrhundert wurde die Fassade durch eine neoklassische ersetzt bevor im Jahre 1901 das ursprügliche Erscheinungsbild wieder hergestellt wurde.

Glockenturm von Charleroi

Glockenturm von Charleroi

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Belfried von Charleroi

Dieser Glockenturm ist ebenfalls Bestandteil des Rathauses. Dieser Belfried wurde recht spät, erst im Jahre 1936 erbaut. Der 70 Meter hohe Turm ist über 250 Treppenstufen (auch für Besucher) begehbar.

Glockenturm von Thuin

Glockenturm von Thuin

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Belfried von Thuin

Der 1693 erbaute Glockenturm von Thuin wurde von Anfang an gemeinsam von der Gemeinde Saint-Théobard und der Stadt genutzt. Die dazugehörige Kirche wurde allerdings bereits 1811 abgerissen.


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