Die polnische Kleinstadt Wieliczka liegt südöstlich nicht weit von Krakau entfernt. Das dort gelegene Salzbergwerk zählt seit 1978 zum UNESCO Weltkulturerbe. Seit etwa 700 Jahren wird hier bereits Salz gefördert und unterirdisch befindet sich ein ca. 300 Kilometer langes Labyrinth von Gängen, Abbaukammern und Salzseen auf 9 Sohlen. Die Arbeiter haben dort in jahrhundertelanger Arbeit lebensgroße Figuren, Kapellen und Kathedralen geschaffen.
Für die Ernennung zum Weltkulturerbe sprach außerdem, dass hier sämtliche Entwicklungsstadien der Abbautechniken im Salzbergbau vom Mittelalter bis heute erhalten geblieben sind.
Die Kapelle der heiligen Kinga wurde 1896 eingerichtet. Der Raum hat eine Länge von 54 Metern und ist bis zu 12 Meter hoch. Bis 1967 statten Bergleute die Kappelle aus und fertigten zahlreiche Wandreliefs an.
29.03.2008
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