Die Zeche Zollverein in Essen war die größte und modernste Steinkohlezeche der Welt. Die Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer verbanden in ihrem Entwurf funktionale Aspekte mit einer ästhetischen Gestaltung im Bauhaus-Stil. Noch heute ist sie die am vollständigsten erhaltene Zeche in Europa. Sie wurde im Jahre 2001 von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt.
Impressionen zwischen Stillegung und neuer Nutzung
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Die ehemalige Zollverein Konsumanstalt 4 an der Schalker Straße war eine von vier großen Verkaufsstellen, die Zollverein in der Nähe der Eingangstore zu den Schachtanlagen betrieb. Sie dienten der Versorgung der Arbeiter und Zechenbeamten mit Lebensmitteln und Kolonialwaren. Die erzielten Gewinne wurden jeweils am Ende des Jahres wieder an die Kunden ausgezahlt.
Das Stellwerk Zollverein ist Teil der Schachtanlage 4/5/11 der Zeche Zollverein. Ursprünglich diente das Eisenbahnstellwerk dazu, den Schienenverkehr auf dem Zechengelände zu regeln. Doch mit Stillegung der aktiven Kohleförderung in Schacht 11 verlor auch das Stellwerk seine Aufgabe.
Quelle: www.stellwerk-zollverein.de
In der Nähe der Hauptverwaltung der Zeche Zollverein befindet sich dieses dunkelrote Backsteingebäude. Es ist das 1895 errichtete Verwaltungsgebäude der Dampfziegelei Büscher. Die Firma stellte Ziegel aus Tonschiefer z. B. für den Bau von Industriegebäuden sowie ihren Schornsteinen und Schloten her. Bereits 1909 zog jedoch die höhere Mädchenschule Katernbergs in das Gebäude ein.

















