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Fliegerhorst Venlo-Herongen

Das etwa 1.800 Hektar große Areal des ehemaligen Fliegerhorstes Venlo-Herongen erstreckt sich über das Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden. In der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg wurde hier zunächst nur ein Hilfslandeplatz für das benachbarte Schieß- und Übungsgelände angelegt. In Kriegzeiten wurde der Landeplatz zum Fliegerhorst erweitert und er war als Nachtjagdflufhafen von einiger Bedeutung. Unter anderen wurden auf dem Fliegerhorst 99 Flughallen sowie 1 Werfthalle errichtet. Nicht vergessen werden sollte, dass durch die Kampfhandlungen rund um diesen Fliegerhorst unzählige Menschen ihr Leben verloren haben und dass zum Zwecke der Erweiterung des Flughafens auch hunderte von Häftlingen aus dem Konzentrationslager Herzogenbusch zur Zwangsarbeit herangezogen worden sind. Näheres zur Geschichte des Fliegerhorstes findet sich auf der Homepage des Fördervereins Ehemaliger Fliegerhorst Venlo e.V.

In heutiger Zeit befindet sich auf einem Teil des Geländes auf deutscher Seite ein Bundeswehrdepot (Für Fotografen und Besucher der Hinweis, dass dieser Teil streng gesichert und das Fotografieren in Richtung des Geländes verboten ist). Auf der niederländischen Seite werden Teile des Fliegerhorstes vom örtlichen Segelflugverein genutzt. Zur damaligen Zeit lagen die Start- und Landebahnen nördlich des heutigen Flugfeldes. Außerdem wird ein weiterer Teil als Truppenübungsplatz betrieben. Das frei zugängliche Gebiet wurde größtenteils von der Natur zurückerobert und größere oder kleinere Überreste und Ruinen sind überall zu finden. Für Besucher sei die folgende Homepage mit detaillierten Informationen in holländischer Sprache empfohlen. http://fliegerhorst.come2me.nl/

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