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Zeche Rudolph

Die Reste des Maschinenhauses der ehemaligen Zeche Rudolph liegen abseits der Wege, von der Natur überwuchert, im Oefter-Wald zwischen Essen-Kettwig und Heidhausen. Erhalten sind die Außenwände und Fundamente des Maschinenhauses, das mit seinen hohen Fensterbögen fast wirkt, wie ein verfallenes Gotteshaus im Dornröschenschlaf. Das Dach fehlt und die Natur gewinnt das Gebäude für sich zurück. Bäume setzen sich mit Ihren massiven Stämmen langsam gegen das Mauerwerk durch.

Seit 1966 ist die Zeche bereits stillgelegt. Ihre abgelegene Lage inmitten des Waldes hat wahrscheinlich dazu geführt, dass ihre Überreste nur dem natürlichen Zerfall ausgesetzt, bis heute überdauert haben. Im Jahre 1866 entstand die Zeche durch Konsolidierung von Rudolph und Catharina Wilhelmina. 1872 nahm sie den Betrieb auf und wurde in ihrer Geschichte mehrmals stillgelegt und wieder in Betrieb genommen. Ihre höchste Förderung hatte die Zeche im Jahre 1957 mit 49 tsd. Tonnen Kohle erbracht.

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