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Wieskirche bei Steingaden

Die „Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies“ bei Steingaden wurde als herausragendes Bauwerk des Rokoko im Jahre 1983 in die Weltkulturerbeliste aufgenommen. Die Kirche wurde in den Jahren 1745 bis 1754 unter Leitung des Architekten Dominikus Zimmermann erbaut. Die Wallfahrt zur Wies und damit der Bau der Kirche geht zurück auf die Figur des gegeißelten Heilands, die 1730 von Pater Magnus Straub und Bruder Lukas Schweiger angefertigt wurde. In den folgenden Jahren litt das Aussehen der Figur unter der wenig schonenden Behandlung. Im Jahre 1738 gelangte die Figur schließlich auf den Hof der Wiesenbäuerin Maria Lori die eines Morgens Tränen in den Augen der Figur bemerkte. Dieses Wunder war Anlass zu Wallfahrten und schließlich zum Bau einer kleinen Kapelle für die Heilandsfigur in der Wies. Als schließlich die Kapelle für die Vielzahl der Wallfahrer zu klein wurde, gab Abt Hyacinth Gassner den Auftrag zum Bau der großen Wallfahrtskirche.

Quelle: http://www.wieskirche.de

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