Die Stiftskirche Maria in der Not wurde durch die Essener Fürstäbtissin Schwanhild im Jahre 1073 auf dem Stoppenberg, der heute zu Essen gehört, erbauen lassen. Die Kirche wurde als Nikolauskapelle im Jahre 1074 von Erzbischof Anno II. geweiht.
Bei dem Kirchengebäude handelt es sich um eine dreischiffige Pfeilerbasilika aus Ruhrsandstein in romanischem Stil. Im Westen wurde der Kirchenbau um eine Nonnenempore erweitert.
Die Stiftskirche ist die Grabeskirche des Domherrn Franz Ferdinand von Wenge aus Münster, dem Gründer der St. Antoni-Hütte in Oberhausen-Osterfeld (1741-1758). Der Bau der St.-Antony-Hütte markiert den Beginn der Entwicklung der Ruhrindustrie.
1965 wurde in direkter Nachbarschaft ein Nonnenkloster des Ordens der unbeschuhten Karmelitinnen „Maria in der Not“ gegründet. Hinter Mauern verborgen befindet sich der Klostergarten und auch eine Hostienbäckerei wird von den Schwestern betrieben.
(Quelle: Informationstafel an der Kirche)
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