Die polnische Stadt Krakau ist in Kriegszeiten weitgehend von größeren Zerstörungen verschont geblieben. Die historischen Viertel wie die Altstadt um den Marktplatz oder das alte jüdische Viertel Kazimierz strahlen bis heute eine besondere altertümliche Atmosphäre aus. Die enorme Fülle von geschichtsträchtigen Bauwerken wie z. B. das Könisschloß auf dem Wawel wurden durch die Aufnahme der gesamten Altstadt in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes honoriert.
Kazimierz wurde ursprünglich 1335 als selbständige Stadt von Kazimierz dem Großen gegründet. Im 15. Jahrhundert wurden auf Anweisung des Königs Jan Olbracht die Krakauer Juden dorthin umgesiedelt. 1791 verlor Kazimierz die Sebständigkeit und wurde zu Krakau eingegliedert. Im Laufe der Zeit entwickelte sich hier ein gutes Beispiel für das friedvolle Zusammenleben von Christen und Juden das erst durch die Nationalsozialisten zerstört wurde.
|









