Die Überreste des Motodroms Gelsenkirchen befinden sich auf dem ehemaligen Gelände der Kokerei Alma im Stadtteil Ückendorf. Nach Stillegung der Kokerei wurden auf der Rennstrecke bis zum Anfang der achtziger Jahre Autospeedway-Rennen ausgetragen. Das Oval, auch „Almaring“ genannt, befindet sich direkt am Rande der Köln-Mindener Eisenbahnlinie südlich des ehemaligen Betriebsgeländes des Schalker Vereins.
Heute liegt die Rennstrecke verlassen innerhalb eines Naturschutzgebietes und wird von der Natur zurück erobert. Die Asphaltfläche wird stellenweise von Pflanzenwurzeln durchbrochen und von den Fahrbahnrändern her wächst sie langsam zu. Auffälligste Hinweise auf die damalige Nutzung als Rennstrecke sind die Leitplanken sowie Autoreifen, die auf dem gesamten Gelände aufzufinden sind. Von größeren Müllablagerungen wurde das brach liegende Gelände zum Glück bisher verschont. Es finden sich jedoch vereinzelt noch Hinweise auf vergangene Zeiten.
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