Skogskyrkogården ist eine Friedhofsanlage im Süden Stockholms, die wegen ihrer gelungenen Gestaltung und des Einklangs natürlicher Landschaftsformen mit Gebäuden und Grabfeldern, im Jahre 1994 auf die Liste des Unesco Welkulturerbes aufgenommen worden ist. Die Gestaltung des Friedhofs gilt als Vorbild für viele weitere weltweit.
Im Jahre 1914 gewannen die Architekten Erik Gunnar Asplund und Sigurd Lewerentz einen internationalen Wettbewerb um die Gestaltung des Friedhofes auf einem Brachgelände im Süden Stockholms das vormals aus Kiesgruben mit Kiefernbewuchs bestanden hat. Laut Vorgabe des Wettbewerbs wurde von Asplund und Lewerentz der Friedhof mit seinen notwendigen Bauten und Wegen soweit wie möglich in die vorhandene Landschaftsformation eingepasst. Die endgültige Fertigstellung in seiner heutigen Form wurde im Jahre 1940 erreicht. Im gleichen Jahr starb Gunnar Asplund, der sodann auf dem von ihm selbst gestalteten Friedhof beigesetzt worden ist.
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