Hagener Impuls
Der Begriff Hagener Impuls wurde 1974 von Nic Tummers geprägt. Er bezieht sich auf die Periode zwischen 1900 und 1921 während der der Hagener Bankierssohn und Mäzen Karl Ernst Osthaus seine Vision zu realisieren versuchte, “die Schönheit wieder zur herrschenden Macht im Leben” werden zu lassen. Osthaus versuchte als Vermittler und Organisator zusammen mit Künstlern und Architekten wie Behrens, Gropius, van de Velde, Steger oder Lauweriks seine Idee durch die individuelle Gestaltung zahlreicher Gebäude in seiner Heimtstadt Hagen umzusetzen.
Die wichtigsten Beispiele für diese Bewegung sind noch heute erhalten:
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Hohenhof
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Hohenhof
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Hohenhof
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Künstlerkolonie Stirnband
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Künstlerkolonie Stirnband
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Villa Cuno
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Villa Cuno
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Villa Cuno
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Eduard-Müller-Krematorium
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Figuren am Bahnhofsgebäude
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Bahnhofsgebäude
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Figuren am Bahnhofsgebäude
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Karl Ernst Osthaus Museum
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Hauptfassade des Theatergebäudes
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Figur an der Fassade des Theatergebäudes
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Figuren an der Fassade des Theatergebäudes
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Verwaltungsgebäude der Firma Schenker
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Detail der Fassade
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Verwaltungsgebäude der Firma Schenker
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Hohenhof
Der Hohenhof wurde 1906 bis 1908 von Henry van de Velde für die Familie Osthaus als “Gesamtkunstwerk” gebaut und war als Zentrum der Künstlerkolonie Hohenhagen vorgesehen. Nachdem die Künstlerkolonie aber nur ansatzweise realisiert wurde, ist der Hohenhof heute, nach wechselvoller Nutzung und umfangreichen Renovierungsarbeiten, für die Öffentlichkeit zugänglich und beherbergt das Museum des “Hagener Impulses“.
Künstlerkolonie Stirnband
Zwischen 1910 und 1914 realisierte der von Osthaus beauftragte Architekt Lauweriks in der Straße “Am Stirnband” eine Siedlung von neun Häusern. Die Häuser der Künstlerkolonie Hohenhagen sind individuell gestaltet, bilden aber durch eine von Lauwerik angewandte Systemlehre, wie z. B. Linien und Materialien die von Haus zu Haus wieder aufgenommen werden, eine Einheit.
Villa Cuno
(1910) Architekt: Peter Behrens, Bauleitung Walter Gropius
Im Auftrag von Karl Ernst Osthaus erbautes Wohnhaus des damaligen Hagener Oberbürgermeisters Willy Cuno. Heute wird das Haus von einer Kindertagesstätte genutzt und eine Besichtigung der Innenräume ist nicht möglich.
Eduard-Müller-Krematorium
(1905-1907) Architekt: Peter Behrens
Der “Hagener Verein für Feuerbestattung” beschloß im Jahre 1905 den Bau eines Krematoriums. Karl Ernst Osthaus hatte davon erfahren und ließ auf eigene Kosten von Behrens einen Gegenentwurf zu dem ursprünglichen Plan anfertigen. Dieser Entwurf wurde schließlich unter Einhaltung strenger geometrischer Grundformen wie Kreis und Quadrat und der Verwendung von Materialien in schwarz, weiß und grau auch realisiert.
Glasfenster im Bahnhofsgebäude
von Jan Thorn-Prikker (1911-12) ‘Der Künstler als Lehrer für Handwerk und Industrie’
(Leider war bei meinem Besuch das Glasfenster durch eine Bauverkleidung verdeckt. Daher an dieser Stelle nur ein Foto vom Bahnhofsgebäude und von einem Detail der Fassade.)
Karl Ernst Osthaus Museum
1898 beauftrage Karl Ernst Osthaus den Architekten Carl Gérard mit dem Bau des Museums. Die in Augen Osthaus recht konventionell gestaltete Fassade bewog ihn zu einer weiteren Zusammenarbeit mit dem belgischen Architekten Henry van de Velde der die Innengestaltung übernahm.
Figuren an der Hauptfassade des Theatergebäudes
Nachdem 1911 der Bau des Hagener Stadttheaters vollendet worden war, schuf die von Karl Ernst Osthaus nach Hagen geholte Bildhauerin Milly Steger vier überlebensgroße Frauenakte, die oberhalb des Eingangs am Fuße jeder der vier Säulen platziert worden sind.
Verwaltungsgebäude der Firma Schenker
An der Berliner Straße 14 in Hagen befindet sich das Verwaltungsgebäude der Firma Schenker (vormals Spedition Lehnkering) aus dem Jahre 1911. In die Backsteinfassade sind zwei weibliche Figuren als Flachreliefs eingearbeitet worden, die Handel und Verkehr symbolisieren. Auf dem Dach befindet sich ein Sockel mit einer Weltkugel, die für die weltumspannenden Transporte steht. |